Navigation überspringen
  • Home
  • Magazin
  • Materialien
  • Über uns

Studie „Generation Z und Ernährung 2026“

Essen? Gehört auf den Teller und ins Netz!

1787577540 von Elisabeth Jungklaus

Elisabeth Jungklaus
24. August 2026

© KI-generiert

Die Neuauflage der Civey-Studie zum Thema „Generation Z und Ernährung” ist da – mit Ergebnissen, die wirklich überraschen. Jede zweite befragte Person kocht täglich selbst. Mit Vorliebe teilen die 16- bis 29-Jährigen Bilder und andere Inhalte rund ums eigene Essen auf Social-Media-Kanälen. Für den Unterricht liefern die Ergebnisse einen direkten Zugang zur Lebenswelt junger Menschen: Sie eignen sich als Ausgangspunkt, um Ernährungsentscheidungen, Lebensmittel, Social Media und digitale Informationsquellen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern kritisch zu hinterfragen.

Die Generation Z ist die erste Generation, die ganz selbstverständlich mit Internet, Social Media und Smartphone aufgewachsen ist. Logisch, dass die Digitalisierung deshalb auch in ihrer Ernährung eine große Rolle spielt. Ganz nach dem Motto: Herd an, Handy raus!

Das Auge isst mit. Das Smartphone auch.

Ein Ergebnis der Civey-Umfrage, das vor diesem Hintergrund dennoch beeindruckt: Jede fünfte Person teilt täglich Inhalte rund um das eigene Essen, knapp eine weitere fünfte mindestens wöchentlich. Zusammengenommen veröffentlichen damit fast zwei von fünf Befragten mindestens einmal pro Woche Food-Content. Gleichzeitig verzichten 31 Prozent vollständig darauf. Und wie sieht es bei den Geschlechtern aus? Männer teilen etwas häufiger regelmäßig Food-Content als Frauen: Täglich tun dies 22 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen, wöchentlich 22 beziehungsweise 16 Prozent.

So die Ergebnisse der repräsentativen Studie „Gen Z und Ernährung 2026“, die das Meinungsforschungsunternehmen Civey im Auftrag der Deutschen Geflügelwirtschaft durchgeführt hat. Befragt wurden 2.000 junge Menschen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren. Erstauflage der Studie war im Jahr 2024.

© KI-generiert

Geflügel schmeckt Gen Z.

Mehr als die Hälfte isst täglich selbst zubereitete Mahlzeiten zu Hause. Besonders beliebt: Geflügelfleisch. Denn es schmeckt, liefert hochwertiges Protein und lässt sich unkompliziert mit Gemüse, Salaten oder anderen Beilagen kombinieren.

Fleisch ist Träger der täglichen Ernährung

Weitere spannende Ergebnisse: Entgegen dem Vorurteil, zahlreiche Zugehörige dieser Generation leben streng vegan oder verzichten komplett auf Fleisch, zeigt die Realität ein differenziertes Bild: Bei 83 Prozent der Befragten kommt Fleisch als selbstverständlicher Teil der Ernährung auf den Teller. Obwohl junge Menschen bewusst konsumieren und pflanzliche Alternativen schätzen, ist der tatsächliche Anteil an strikt vegan oder vegetarisch Lebenden kleiner als oft vermutet: 11 Prozent geben an, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren.

Und die Gen Z entscheidet bewusst und weiß genau, was ihr wichtig ist: Guter Geschmack, Gemeinschaftserlebnis, ausreichende Proteinversorgung, der Preis und eine einfache Zubereitung müssen zusammenpassen. Und sie kocht deutlich häufiger selbst, als es das gängige Convenience-Stereotyp vermuten lässt. 53 Prozent der Befragten geben an, täglich selbst zubereitete Mahlzeiten zu Hause zu essen. Bei Frauen ist dieser Anteil etwas höher (57 Prozent) als bei Männern (48 Prozent).

© KI-generiert

Bei 83 Prozent der Befragten kommt Fleisch als selbstverständlicher Teil der Ernährung auf den Teller.

Warum posten junge Menschen ihr Essen auf Social Media?

Wieder Fokus auf TikTok, Instagram und Co.: Essen ist für die Gen Z nicht nur attraktiver Content, sondern auch mit Genuss, besonderen Momenten und Gemeinschaft verbunden. Gut ein Drittel (35 Prozent) der Studienteilnehmenden postet Gerichte, weil sie gut aussehen. Drei von zehn (30 Prozent) wollen Erinnerungen festhalten, gut ein Viertel (27 Prozent) möchte besonderes Essen mit anderen teilen. Likes und Aufmerksamkeit? Sind nur für etwa jede siebte Person ein Motiv – hättest Du das gedacht?!

Food-Content zeigt längst nicht mehr nur Kochrezepte; er spiegelt den persönlichen Lebensstil und die eigene Identität wider. Die Zahlen dazu: Rund ein Viertel zeigt über Food-Content den eigenen Lebensstil (26 Prozent) oder persönliche Interessen (23 Prozent). 21 Prozent der Personen teilen Inspiration oder Rezepte.

© KI-generiert

Bitte liken!

Kochst Du noch oder postest Du schon ;-) ? Jede fünfte Person teilt täglich Inhalte rund um das eigene Essen.

Kurze Videos zeigen schnelle Ideen und optisch ansprechende Teller.

Wer die Generation Z an seine Restauranttische locken oder für Rezepte begeistern möchte, braucht mehr als nur gute Google-Bewertungen. Die junge Generation wählt ihre Food-Spots nach eigenen Regeln aus. Bei der Wahl von Gerichten lässt sie sich stark von Social Media, KI und Influencer:innen inspirieren. Auf die Frage, woher sie Impulse für Gerichte und Orientierung im Hinblick auf ihre Ernährung erhält (Mehrfachnennungen möglich, daher in Summe über 100 Prozent) antworten 39 Prozent, dass sie im Netz recherchieren. Jeweils 26 Prozent folgen Social-Media-Trends und befragen KI-Anwendungen, 25 Prozent folgen Influencer:innen und Content Creators, 21 Prozent setzen auf Ernährungs-Apps oder Tracker, 14 Prozent lesen Online-Artikel oder Blogs.

Fazit

Die Gen Z kocht gerne selbst, bringt eigene Geschmacksvorlieben mit und überrascht mit einem anderen Konsumverhalten als vorherige Generationen. Sie teilt gerne schöne Momente mit gutaussehendem Essen und zeigt das – online wie offline.
Mit Vorliebe dabei: Geflügelfleisch. Denn es verbindet Geschmack mit hohem Nährwert, liefert leicht verdauliches Protein, wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe bei relativ geringem Fettgehalt. Dies sind alles Gründe für die Gen Z, Geflügelfleisch in einer bewussten Alltagsernährung vielseitig einzusetzen.

Zur Studie „Geflügelfleisch und Gen Z 2026“

  • Civey hat für den Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft vom 15. bis 18. Juli 2026 online Personen befragt.
  • 2.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im Alter von 16 bis 29 Jahren haben teilgenommen.
  • Die Studie wurde am 18. August 2026 veröffentlicht.
  • Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen unter Berücksichtigung eines statistischen Fehlers von 2,5 Prozentpunkten repräsentativ.

Einen Überblick zu weiteren wichtigen Ergebnissen und Studienschwerpunkten gibt es auf unserer Website gefluegel-schmeckt.de und in unserem Artikel auf deutsches-gefluegel.de.

Für den Unterricht

Zwei Ideen

Die dargestellten Ergebnisse richten sich nicht nur an Lehrkräfte, sondern können auch direkt von Schülerinnen und Schülern für Referate, Projektarbeiten oder eigene Ernährungsprojekte genutzt werden.

1. Wie isst die Klasse?

Die Studienergebnisse lassen sich direkt in den Unterricht übertragen. Schülerinnen und Schüler können zunächst ihr eigenes Ernährungs- und Medienverhalten anonym erfassen und die Ergebnisse anschließend mit den bundesweiten Zahlen der Gen Z-Studie vergleichen.

Mögliche Leitfragen:

  • Wie häufig kochen wir selbst?
  • Was ist uns bei Lebensmitteln wichtig?
  • Woher bekommen wir Rezeptideen und Ernährungsinformationen?
  • Und welchen Einfluss haben TikTok, Instagram, Influencer:innen oder KI auf unsere Entscheidungen?

So werden aus abstrakten Prozentwerten konkrete Diskussionsanlässe aus der eigenen Lebenswelt.

2. Social Media und KI am Beispiel Ernährung für Medienbildung nutzen

Für den Unterricht ist die aktuelle Studie der perfekte Startpunkt, das Medienverhalten der Schülerinnen und Schüler beziehungsweise die Informationssuche im Internet zu besprechen: Wo endet Inspiration und wo beginnt Information?
Gemeinsam kann die Klasse unterschiedliche Quellen zu Ernährung – etwa einen Social-Media-Post, einen Beitrag einer Influencerin, eine KI-Antwort und eine wissenschaftlich fundierte Quelle – miteinander vergleichen. Wer steckt hinter der Information? Werden Quellen genannt? Welche Aussagen sind Fakten, welche Meinungen oder Werbung?

Teilen

Drucken

Ein Angebot für Lehrkräfte, Pädagog:innen sowie die interessierte Öffentlichkeit
Seit 2016 informieren wir über Geflügelhaltung, gesunde Ernährung und Landwirtschaft.

Navigation überspringen
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit

© 2026 ideg – Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel GmbH

nach oben

Cookie Einstellungen

Die Geflügel macht Schule Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern.

Schützt vor Cross-Site-Request-Forgery Angriffen.

Speicherdauer: Dieses Cookie bleibt nur für die aktuelle Browsersitzung bestehen.

Speichert die aktuelle PHP-Session.

Speicherdauer: Dieses Cookie bleibt nur für die aktuelle Browsersitzung bestehen.

Diese Website nutzt die Webanalysedienste Google Analytics und Google Tag Manager. Dies gestattet uns zusätzliche Dienste flexibel zu integrieren, um den Zugriff der Benutzer auf unsere Webseite auszuwerten.

Anbieter: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland
Speicherdauer: Die konkrete Speicherdauer der verarbeiteten Daten ist nicht durch uns beeinflussbar.
Technischer Name: _ga,_gat_gtag_GTM_KJFLQT6C,_gid

Ermöglicht das Speichern werbebezogener Cookies (Web) oder Gerätekennungen (Apps)

Anbieter: Google Dublin, Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

Legt die Einwilligung für das Senden von Nutzerdaten zu Onlinewerbezwecken an Google fest.

Anbieter: Google Dublin, Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

Legt die Einwilligung für personalisierte Anzeigen fest.

Anbieter: Google Dublin, Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

Ermöglicht das Speichern von analysebezogenen Daten wie Cookies (Web) oder Gerätekennungen (Apps), z. B. die Besuchsdauer

Anbieter: Google Dublin, Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

Ermöglicht das Speichern, das die Funktionen der Website oder App unterstützt, z. B. Spracheinstellungen.

Anbieter: Google Dublin, Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

Ermöglicht das Speichern von Daten mit Bezug zur Personalisierung, z. B. Videoempfehlungen.

Anbieter: Google Dublin, Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

Ermöglicht das Speichern von sicherheitsbezogenen Daten, z. B. für Authentifizierungsfunktionen, Betrugsprävention und andere Schutzmechanismen für Nutzer.

Anbieter: Google Dublin, Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

Unsere »» Datenschutzrichtlinien.